Seebestattung

Zu jeder Seebestattung ist eine schriftliche Willenserklärung erforderlich. Sie dokumentiert den Wunsch der/des Verstorbenen oder durch die Hinterbliebenen, auf See bestattet zu werden.

Der mit dem Sterbefall betraute Bestatter erteilt auf Veranlassung der Angehörigen den Auftrag zur Seebestattung. Die Urne wird dann mit der Asche der/des Verstorbenen beim zuständigen Krematorium zur Seebestattung angefordert.

Nach Erhalt der Krematoriumsurne wird die Asche in der Reederei in eine gesetzlich vorgeschriebene Seeurne umgebettet. Mit den Hinterbliebenen wird durch den Bestatter ein Termin zur Seebestattung vereinbart. Am Tage der Beisetzung wird die Urne an Bord des Bestattungsschiffes überführt, dort stilvoll aufgebahrt und dem Anlass entsprechend, je nach Wunsch, mit Blumen geschmückt und nach Eintreffen des Schiffes in dem dafür vorgesehenen Seegebiet beigesetzt.

Diese Beisetzung kann in Begleitung der Angehörigen bis zu 12 Personen oder aber auch als ”Stille Seebestattung” ohne Teilnahme von Trauergästen stattfinden. Der Einsatz eines grösseren Schiffes für bis zu 100 Trauergäste ist ebenso möglich.

Zur Erinnerung an die Urnenbeisetzung erhalten die Angehörigen Fotos, Schiffstagebuch-Auszug und Seekarte.

Von den Reedereien werden auch Gedenkfahrten angeboten zu Jahrestagen und Geburtstagen des/der Verstorbenen.

Beisetzungsgebiete sind Nord- und Ostsee aber auch Mittelmeer oder Atlantik wird heutzutage angeboten.

 

Bestattungsinstitut »Am Thielenplatz«

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